Bonjour ! Wenn du deinen Austausch planst, denkst du bestimmt darüber nach, in einem Studierendenwohnheim in Toulouse zu leben. In diesem Artikel erzählen wir dir alles, was du darüber wissen musst: die Vor- und Nachteile, Informationen zu privaten Wohnheimen und denen des CROUS, Tipps zur Suche nach günstigen Optionen und Antworten auf die häufigsten Fragen. Auf geht’s!
Wir zeigen dir ein paar Vor- und Nachteile von dieser Art von Unterkunft in der französischen Stadt:
Diese Wohnheime liegen meist in für Studierende besonders günstigen Gegenden, zum Beispiel rund um das Stadtzentrum oder in der Nähe wichtiger Hochschulen wie der Université Toulouse III, Paul Sabatier und der Université Toulouse – Jean Jaurès. Dadurch sind sowohl die Unis als auch wichtige Angebote der Stadt gut erreichbar.
Bei den privaten Wohnheimen in dieser französischen Stadt kannst du in der Regel zwischen Einzelzimmern und Studioapartments wählen. Beide Varianten bieten viel Privatsphäre, wobei bei Einzelzimmern die Küche (und manchmal auch das Bad) mit anderen Bewohnenden geteilt wird. Der Mietpreis richtet sich meist nach der Größe des Zimmers.
Private Wohnheime in Toulouse verfügen über verschiedene Gemeinschaftsbereiche, die du zusammen mit den anderen Bewohnenden nutzen kannst. In der Freizeit stehen oft Bereiche wie Spielräume, Fitnessstudios, Kinosäle oder sogar ein Pool auf der Dachterrasse zur Verfügung. Außerdem bieten viele Wohnheime Lern- und Coworking-Räume, in denen man außerhalb des eigenen Zimmers konzentriert arbeiten kann.
Einige Wohnheime bieten zusätzliche Services wie einen Wäscheservice, kostenlose Fahrradnutzung, monatliche Reinigung von Bettwäsche und Zimmern und mehr an. In der Regel sind außerdem die Reinigung der Gemeinschaftsbereiche, Wartung, WLAN und 24-Stunden-Sicherheit inklusive.
Beim Preis solltest du dir vorher gut überlegen, wie lange du bleiben möchtest, denn viele Wohnheime gewähren Rabatte bei längeren Aufenthalten von etwa 9 bis 12 Monaten. Achte außerdem darauf, ob die Nebenkosten im monatlichen Mietpreis enthalten sind oder nicht. In manchen Fällen sind nur einzelne Leistungen inklusive, zum Beispiel Internet, während für Heizung, Strom oder Warmwasser monatlich extra gezahlt werden muss.
Erwähnenswert ist auch, dass es im privaten Bereich sogenannte „foyers d’étudiants“ gibt. Dabei handelt es sich um Unterkünfte, die von verschiedenen Organisationen betrieben werden, mit oder ohne religiösen Hintergrund. Sie können nach Geschlechtern getrennt oder gemischt sein.
In dieser französischen Stadt, wie auch im restlichen Land, werden die öffentlichen Universitätswohnheime vom CROUS verwaltet. Dabei handelt es sich um staatlich finanzierte Unterkünfte, die oft von Studierenden verschiedener Hochschulen genutzt werden. Die Mieten sind in der Regel recht günstig, dafür sind die Einrichtungen meist einfacher als in privaten Wohnheimen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, solltest du dich möglichst früh bewerben.
Die meisten CROUS-Wohnheime bieten Einzelzimmer an. Diese verfügen oft über ein eigenes Bad, allerdings kann es vorkommen, dass das Bad mit anderen Studierenden auf derselben Etage geteilt wird. In manchen Wohnheimen gibt es auch Studioapartments, die zwar klein sind, aber ein eigenes Bad und eine kleine Küche (Kitchenette) haben.
Wie bereits erwähnt, sind die Einrichtungen in diesen Wohnheimen meist eher einfacher gehalten als in privaten Residenzen. Je nach Wohnheim kann es Lernräume oder Aufenthaltsbereiche geben, das ist aber nicht überall der Fall. Was jedoch immer gegeben ist: Es handelt sich um eine sichere Unterkunft, und es gibt Bereiche zum Wäschewaschen, diese sind allerdings meist kostenpflichtig.
Wie du schon weißt, hat diese Uni keine eigenen Wohnheime, sondern bietet ihren Studierenden Unterkünfte über CROUS an. Um einen Platz zu bekommen, musst du dich an das Internationale Büro der Uni wenden.
Über unsere Plattform Erasmus Play findest du günstige Studierendenwohnheime in Toulouse. Du kannst nach deinen Vorlieben filtern und dir alle Bilder und Standorte der verschiedenen Optionen ansehen.
Die Studentenwohnheime des CROUS sind normalerweise günstiger als private Wohnheime, weil sie von der französischen Regierung unterstützt werden. Die Kosten für ein Zimmer in einem staatlichen Wohnheim liegen zwischen 200 und 400 € pro Monat, während private Wohnheime im Durchschnitt 550 € pro Monat kosten. Denk auch daran, dass private Wohnheime oft mehr Services und Freizeitmöglichkeiten bieten.
Ja, es gibt einige Stipendien, die du beantragen kannst. Zuallererst solltest du bedenken, dass das Stipendium, das du im Rahmen des Erasmus-Programms erhältst, zur Deckung der Aufenthaltskosten gedacht ist. Zweitens gibt es in Frankreich ein Stipendium namens CAF (Caisse d'allocations familiales), das du beantragen kannst (auch wenn das Verfahren ziemlich langwierig ist!). Schließlich bieten einige Wohnheime eigene Stipendien oder Vergünstigungen an.
Im Allgemeinen ist ein Zimmer in einer privaten WG oft günstiger als ein Studierendenwohnheim in Toulouse, vor allem, wenn du dir die WG mit anderen Studierenden teilst. Wohnheime bieten Annehmlichkeiten und Dienstleistungen, die inbegriffen sind, was die Gesamtkosten erhöhen kann. Es kommt aber ganz auf die Lage und die Art der Unterkunft an, da manche Wohnheime im Vergleich zu Wohnungen in zentralen Lagen günstige Preise haben können.
Mach das so früh wie möglich! Die französische Stadt nimmt jedes Jahr viele einheimische und internationale Studierende auf, sodass die Nachfrage nach Unterkünften kurz vor Beginn des Semesters ziemlich hoch ist. Außerdem solltest du dich noch schneller entscheiden, wenn du einen Platz in einem Wohnheim des CROUS beantragen möchtest.
Die meisten Wohnheime sind gemischt. Allerdings gibt es einige Wohnheime nur für Frauen, vor allem die religiösen „Foyers d'étudiants”.